Sizilianisches Lexikon - Von Palermo bis Puppentheater

Sizilianisches Lexikon, für die Reise und den Wissensdurst

Palermo. Hauptstadt der Region Sizilien und Sitz des Parlaments. Palermo ist eine phönizische Gründung aus dem 8. Jahrhundert v.Chr. und seit 948 (mit Unterbrechungen) Hauptstadt der Insel und ihr wichtigster Hafen. Palermo liegt malerisch in der fruchtbaren Bucht (Conca d'Oro); Normannenschloß und einige Kirchen mit roten Sarazenenkuppeln bewahren einen Hauch der morgenländischen Metropole, ebenso wie die Lustschlösser Cuba und Zisa oder die engen Gassen um den Straßenmarkt Vucceria. Herz der Stadt sind die «Quattro Canti», die vier Ecken, der Schnittpunkt der zwei Hauptachsen. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören der Dom (mit den Gräbern von Kaiser Friedrich II. und seinen Eltern), der Palast mit der phantastisch mosaizierten Cappella Palatina (von der sich Bayernkönig Ludwig I. zur Allerheiligen-Hofkapelle inspirieren ließ) sowie, als Kuriosität die freilich nicht jedermanns Geschmack ist, der Convento dei Cappuccini mit den Grüften, in denen mumifizierte Leichen ausgestellt sind. Schöne Ausflüge führen auf den Monte Pellegrino nordwestlich der Stadt mit der Grotte der Schutzheiligen Santa Rosalia, zum noch weiter nördlich liegenden, einst mondänen Badeort Mondello.
Siziliens Hauptstadt scheidet die Geister. Die einen finden die Metropole einfach spannend, die anderen behaupten, Palermo sei eine chaotische und verwahrloste Stadt. Es kommt auf den Standpunkt an. Mit Sicherheit ist Palermo die interessanteste Stadt der Insel und wer verwinkelte und halb verfallene Altstadtviertel mag, der ist in Palermo richtig. Palermo hat sich ohne Zweifel zu seinem Vorteil verändert. Viele Gebäude wurden restauriert, aber vieles ist vom Verfall bedroht. Palermos Vororte sind so hässlich wie andernorts auch.

Pantalica. Westlich von Syrakus befinden sich noch Reste der Sikuler-Hauptstadt, die vom 3. bis 8. Jahrhundert v.CFhr. Bestand hatte. Erhalten blieben lediglich ein Herrenhaus in mykenischer Bauweise und Tausende von Kammergräbern aus dem 9. und 8. Jahrhundert v.Chr. im Tal des Flusses Anapo.

Panarea gehört mit seinen Nachbarinseln Lipari, Stromboli, Vulcano, Salina, Filicudi und Alicudi zum Archipel der Liparischen - oder auch Äolischen Inseln (nach dem Gott Äolus) im Tyrrhenischen Meer.
Panarea hat eine Fläche von 3,4 km2 auf denen rund 350 Einwohner leben und ist die älteste Vulkanformation des Archipels. Die höchste Erhebung der Insel ist der Punta del Corvo (421m). Auf der Insel gibt es gute Bademöglichkeiten an Sand- und Kiesstränden. Die Insel gilt als der Sommertreff der italienischen Upperclass und ist die teuerste der Liparischen Inseln.

Pantelleria. Die Insel Pantelleria liegt im Zentrum des Mittelmeeres und stellt den Wachposten zwischen zwei Kontinenten dar. Die Naturschönheiten, der Reichtum an Thermalquellen, die landwirtschaftlichen und geologischen Ressourcen und die archäologischen Funden bilden den Inselcharakter. Um die echte Atmosphäre von Pantelleria kennenzulernen und die faszinierenden Geheimnisse zu entdecken, ist es am besten, eine Inselrundfahrt und Ausflüge in die weitere Umgebung zu unternehmen. Die Anreise erfolgt mit dem Schiff oder dem Flugzeug. Die zwei Linienfähren verbinden die Insel täglich mit Trapani. Das Flugzeug landet mehrmals täglich und fliegt dann wieder nach Trapani-Palermo-Rom-Mailand. Auf der Insel findet man alles nötige für das tägliche Leben und die Ferien wie Tankstellen, Mechaniker und Kundendienst für Boot und Auto, Kleidergeschäfte und Läden mit lokalem Handwerk, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Notfall und anderes mehr. Der bunte Markt findet jeden Dienstag und Freitag statt und im August sogar täglich. Um die Ferien auf ungewöhnliche Weise zu verbringen, bietet sich die Möglichkeit eines der vielen "Dammusi", die typischen Steinhäuser mit Kuppeldach und Arkaden, zu mieten. Heute sind viele renoviert und mit allem nötigen Komfort ausgestattet und man findet sie nah am Meer oder im Landesinnern.

Paterno'.
Karte von Paterno

Patti. Es liegt an der Küste in der Prov. Messina, von dem es 76km entfernt ist; 12.420 Einw.; 157 m ü. M.
Im Küstenviertel Patti Marina, wurde, während der Autobahnarbeiten Catania (Katania)-Messina eine prächtige Villa im spätkaiserlichen Stil (aus der ersten Hälfte des 4. n. Chr.) gefunden. Sie liegt am Ufer des Flußes Montagna Reale, und dehnte sich wahrscheinlich über 2000 qm aus. Zu sehen sind, ein großes Peristylium, 33,5 x 25 m, das von einem Säulengang umgeben ist, und zwei große Säle mit Apsiden. Die bezaubernden Mosaiken sind polykromiert und achteckig geformt. Teilweise stellen sie Tiere dar, oder sind eiförmig und elegant geometrisch. Interessant ist eine Thermalanlage. Die vielen geborgenen Handwerksobjekte empfehlen den Besuch des Antiquariums.
Die Villa bestätigt die Annahme, daß die Reichen oder Mächtigen, ihre Zweitwohnungen in der Umgebung der Provinz zu bauen pflegten, um hier auf angenehme Art ihre Freizeit verbringen und zur gleichen Zeit doch ihren einträglichen Geschäften nachgehen zu können.
Das Wohnviertel kam durch geschickte und aufmerksame Ausgrabungen ans Tageslicht. Nach Meinung des Oberintendanten für archäologische Güter in Sizilien, waren es nicht die Jahrhunderte, die die Mauern zerfallen ließen, von denen bei den Ausgrabungen Reste ans Licht kamen, sondern ein starkes Erdbeben. Man hat auch feststellen können, daß außerdem unter dem Villenkomplex, die Grundmauern einer vorhergehenden Villa (nach dem 2. Jh. n. Chr.) existieren.
Es ist hinzuzufügen, daß die auffallenden Mosaikarbeiten in Zusammenstellung und Art Ähnlichkeit mit dem afrikanischen Stil haben, eine Eigenart, die wir in der Villa von Piazza Armerina und der von Tellaro in der Gegend von Noto finden.

Pergusasee. Der See liegt im Inneren Siziliens bei Enna und ist in der antiken Mythologie der Ort, an dem Hades die Persephone in die Unterwelt entführte. Ihre Mutter Demeter trauerte so sehr, daß sie ihre Pflichten als Fruchtbarkeitsgöttin versäumte und die Erde verdorrte. Daher schlossen die Götter einen Kompromiß: Zwei Drittel des Jahres verbringt Persephone bei ihrer Mutter, ein Drittel bei ihrem Gemahl in der Unterwelt - dann trauert Demeter, und es ist Winter. Heute hat der See durch eine Autorennbahn jeden mythischen Zauber verloren.

Piazza Armerina. Prov. Enna, 32 km davon entfernt; 21 000 Einw. 721 ü. M.; auf den westlichen Ablegern der Erei-Berge, in der Nähe der Quellen des Flusses Gela.
Die ganze Gegend ist reich an Vegetation, hohen Bäumen und Obstbäumen und hatte schon in der Vergangenheit den französichen Wissenschaftler Dieudonné Dolomieu (1781) begeistert. Demnach war die Wahl der Ansiedler für dieses ganze Gebiet seit der Prähistorie mehr als begründet. Die ersten Spuren einer Ansiedlung hat man seit dem Neolithikum. Nach den Sikulern, kamen die Griechen, die Römer, die Wandalen, die Goten, die Byzantiner und die Araber. Piazza Armerina entstand in normannischer Epoche und ist eines der interessantesten Städtchen hinsichtlich der mittelalterlichen Funde.
Aber sein größtes Juwel, das einmalig in der Welt ist, ist die bekannte Villa del Casale, wenige als ca. 4 km vom bewohnten Zentrum entfernt. Es handelt sich um eine faszinierende Phase in der Geschichte Siziliens. Trotz der wenig strategischen Bedeutung der Insel im Mittelmeer und trotz der Veränderungen der politischen Verhältnisse des römischen Kaisereiches, unterhielt sie eine vorherrschende wirtschaftliche landwirtschaftliche und gesellschaftliche Stellung. Sie wurde nun endgültig Provinz und blieb auch auf künstlerischer Ebene mit Nordafrika in Verbindung. Die Villa Romana del Casale ist das berühmteste Beispiel dieser Kontakte.
Unter dem Gebäude befinden sich die Reste eines Landhauses, wahrscheinlich aus dem 1.-2. Jh. n. Chr. Der sizilianische Großgrundbesitz, der sich vorwiegend auf die Sklavenarbeit stützte, befand sich in einer zunehmenden Krise, deren Folgen sich auch auf die zentrale Macht Roms auswirkte. Die große neue Villa, wurde zur Zeit Kostantins errichtet. Man schätzt die Bauzeit auf die Jahre zwischen 330-360 n. Chr., aber bis heute konnte man sich auf kein genaues Datum einigen: Die Historiker und Archäologen diskutieren noch heute; die einen gehen dabei um Jahrzehnte zurück, andere vordatieren sie. Es waren Kolonisten, Pächter oder Anbauer, die an der Entstehung von Bauernhöfen die in große luxuriöse Herrenhäuser übergingen, beteiligt waren. Diese dienten als Wohnungen und zur gleichen Zeit als Repräsentationsbauten. Der spätkaiserliche Gebäudekomplex des Casasale ist ein typisches Beispiel dafür. Auch zur Identität des Besitzers der Villa wurde keine definitive Antwort gefunden, obwohl es drei glaubhafte Auslegungen gibt.
Die erste betrifft Proculus Populonius, Statthalter von Sizilien vnn 314 bis 337 n. Chr., hoher Würdenträger, Senator, Festspielveranstalter und Mitglied der Familie Aradia Valeria, der vielen Geschäften in Afrika nachging. Die zweite betrifft Sabucinius Pinianus, römischer Abstammung. Die dritte schlägt Caeionus Rufus Volusianus vor: er wurde auch Lampadius genannt und war ein Mann mit großen finanziellen Möglichkeiten und bedeutender Macht.
Die Villa ist berühmt für ihre 3500 qm herrlichen, einmaligen Mosaikarbeiten, die ganz klar afrikanischem Eintluß ausgesetzt waren, woher auch die Mosaizisten kamen, die Steinchen um Steinchen dieses herrliche cartoon der spätkaiserlichen Antikität zusammenlegten.
Diese Villa besteht aus vier architektonischen Baukomplexen, die auf verschiedenen Erdstufen errichtet wurden; das gibt diesem Gebäude inmitten der Vegetation etwas Imposantes. Der Bau hatte einen monumentalen Eingang mit zwei Höfen (einem großen und einem kleinen), ein Vestibulum (Vorhalle), ein großes Perysthilium, einen Empfangssaal, ein Frigidarium; eine Calidaria, eine Praefumia, einen Wandelgang wegen seines Mosaikmotivs "della Grande Caccia" (der Großjagd) genannt, einen großen Saal mit Apsiden, ein Toclinium, einen weiteren kleinen Apside-Saal, eine Zisterne, mehrere verschieden große Räume und Treppen.
Neben dem Eingang liegen die Reste der Wasserrohre. Ein Gerüst mit Laufstegen gestattet dem Besucher die einmaligen polykromierten Mosaike und die Wandmalereien von oben zu bewundern. Ungefähr 5 km südlich der römischen Villa del Casale haben die Ausgrabungen Reste des Wohngebietas Sofiana hervorgebracht, zu dem die Villa dcl Casale wahrscheinlich gehörte. Sofiana oder Proedium Philosophianum war ein Wohnviertel an der Verbindungsstraße zwischen Agrigento (Agrigent) und Catania (Katania), d.h. zwischen den zwei verschiedenen Hängen Siziliens.
Die Ruinen aus dem 1.-5. Jh. n. Chr., an denen die Ausgrabungsarbeiten weitergehen, zeigen eine Basilika mit drei Kirchenschiffen, eine große Thermalanlage, drei römische und byzantinische Nekropolen, mit viel Fundmaterial, eine paleochristliche Basilika und weitere Beweisstücke aus dem 5.-7. Jh. v. Chr. Auf den Resten der Thermen wurde eine christliche Kirche errichtet. Die Villa Romana, sowie die Ortschaft Sofiana, eine Station (Rastplatz) aut der großen Straße, die mit dem östlichen Teil der Insel verbunden war, waren Teile des Großgrundbesitzes und Beweise seiner neuen sozialen und wirtschaftlichen Ansprüche. Die Ausgrabungen bestätigen die Annahme, daß es der Sitz eines Großgrundbesitzers gewesen sein muß. Aber wie erklärt sich der Name Sofiana oder genauer gesagt Filosofiana? Der Ortsname könnte, ein Ort der Meditation, der Erholung und geistigen Entspannung gewesen sein.
Der Besuch des archäologischen Museums in Piazza Armerina ist in jedem Fall empfehlenswert.

Pelagische Inseln. Die Pelagischen Inseln (Isole Pelagie) sind eine Inselgruppe im Mittelmeer zwischen Tunesien, Malta und Sizilien. Sie sind vulkanischen Ursprungs und gehören politisch zu Italien. Durch ihre Lage am 35. Breitengrad sind sie der südlichste Punkt Italiens.

Sie sind täglich mit einer Fährverbindung von der sizilianischen Hafenstadt Porto Empedocle zu erreichen oder per Flugzeug von Palermo aus. Während des Sommersaison werden auch Flüge von weiteren italienischen Großstädten angeboten.

Pirandello, Luigi (1867-1936), italienischer Schriftsteller, geboren in Agrigent (Sizilien), gestorben in Rom. Pirandello zählt zu den bedeutendsten italienischen Dramatikern und Erzählern des 20. Jahrhunderts.

Pirandello studierte romanische Philologie in Palermo, Rom und Bonn. Nach seiner Promotion war er in Rom journalistisch tätig. Von 1897 bis 1922 unterrichtete er italienische Literatur am Istituto Superiore di Magistero in Rom. Ab 1925 leitete er drei Jahre lang das von ihm gegründete Teatro d'Arte. Internationalen Ruhm erlangte Pirandello 1921 mit seinem Drama Sei personaggi in cerca d'autore (1921, Sechs Personen suchen einen Autor). 1934 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

Die Charaktere in Pirandellos Werken entstammen meist der unteren Mittelschicht. Gemäß seiner Auffassung, dass der Mensch im Widerstreit zwischen Schein und Sein, Wahn und Wirklichkeit zu einem Dasein inmitten grotesk anmutender Ungereimtheiten verurteilt sei, gestaltet er in seinen Dramen den Zwiespalt zwischen Wollen und Vorstellung des Individuums und der ihn umgebenden Wirklichkeit. Handlungen an sich werden weder als richtig noch falsch beurteilt. Pirandello streicht vielmehr heraus, dass diese erst durch die Betrachtungsweise des Menschen eine moralische Wertung erfahren. Er beschreibt das Individuum nicht als einheitlichen Charakter, sondern als Wesen, dessen Persönlichkeit in der Interaktion mit anderen variiert. Ohne allgemein gültige Richtlinien ethischer, politischer oder religiöser Art finden die Charaktere in Pirandellos Novellen und Dramen die Wahrheit nur in sich selbst und erkennen dabei ihre Natur als unerklärbare wechselhafte Wesen.

Pirandello drückte seinen tiefempfundenen Pessimismus und sein Mitgefühl für den Menschen im unentwirrbaren Beziehungsgeflecht oft in humorvollen Wendungen aus. Die dadurch hervorgerufenen Lacherfolge bewirken jedoch keineswegs eine unbeschwerte Sichtweise, vielmehr erzielt Pirandello damit einen auf unangenehme, bisweilen sogar schmerzhafte Weise einsetzenden Bewusstwerdungsprozess der Absurdität des Daseins. Mit der Einführung bühnentechnischer Neuerungen gab Pirandello nicht nur dem italienischen Theater neue Impulse, sondern hatte auch international bahnbrechende Wirkung. Er setzte sich über die Grundsätze des realistischen Theaters hinweg und ließ der Phantasie freien Lauf, um die gewünschten Wirkungen zu erzielen. So trug er wesentlich zur Befreiung des zeitgenössischen Theaters von überkommenen Konventionen bei und gilt als Wegbereiter sowohl für den pessimistisch geprägten Existentialismus Anouilhs und Sartres, das absurde Theater Ionescos und Becketts wie auch für die religiösen Versdramen Eliots.

Zu Pirandellos dramatischem Werk zählen u. a. die Stücke Il piacere dell'onestà(1917, Das Vergnügen, anständig zu sein), Così è se vi pare (1917, So ist es – wie Sie meinen), Enrico IV (1922, Heinrich IV.) und Come tu mi voui (1930, Wie du mich willst). Neben seinen Dramen verfasste Pirandello eine Vielzahl von Novellen, die in der 15 Bände umfassenden Sammlung Novelle per un anno (1922-1937, Novellen für ein Jahr) erschienen, und schrieb bereits in frühen Jahren die Romane L'esclusa (1901, Die Ausgestoßene) und Il fu Mattia Pascal (1904, Mattia Pascal, auch: Der gewesene Matthias Pascal).

QUELLENANGABE: "Pirandello, Luigi," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2002 http://encarta.msn.de © 1997-2001 Microsoft Corporation.

Puppentheater. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Marionettentheater, «Teatro dei Pupi», verbreitet. Themen sind das Rolandsepos - Karl der Große und seine Paladiner, all die Rittergeschichten, die Giusto Lodico um 1850 niedergeschrieben hat, aber auch aktuelle dramatische Ereignisse. Berühmte Pupan- (Puppenspieler-) Dynastien sind die Macri und Cuticchio, die heute noch in Palermo spielen. Ursprung und Anregung der Pupi-Dramen waren die Lieder der Cantastorie, der Bänkelsänger, die mit bunten Bildtafeln durch die Straßen zogen. Wer mehr darüber wissen will, sollte das Museo Internazionale delle Marionette im Palazzo Fatta in Palermo besuchen.